Skulpturenweg Oberkirch Portrait der Künstler

Von der Himmelsleiter bis zu den Sonnensegeln

 

Eröffnung des Skulpturenwegs Oberkirch

 

Am 21. Mai wurde der Skulpturenweg, der das Gelände des Golfparks in einem weiten Bogen umsäumt, vom Surseer Holzkünstler Richard Zürcher, Marco Popp vom Restaurant Oase sowie David Lienert von der Kulturkommission Oberkirch eröffnet. Bei strahlendem Sonnenschein fand die Begehung unter reger Publikumsbeteiligung statt; über 100 Gäste nahmen daran teil.

 

Passanten sowie Kunstliebhaber können ab sofort durch eine Begehung auf dem gekennzeichneten Rundweg durch das Naherholungsgebiet beim Golfpark die acht Kunstwerke, die von grosser kreativer Dynamik zeugen, vor Ort auf sich wirken lassen. Ausgangs- und Endpunkt sowie die Informationstafel zum einstündigen Rundgang befinden sich beim Restaurant Oase.

 

Verschiedenste Materialien

 

Die Plastiken bestehen aus Holz, Eisen, Chromstahl, Aluminium und Textil, haben verschiedene Strukturen, Formen und teilweise eine beabsichtigte Patina. Sechs lokal verhaftete Künstler  haben sie geschaffen: Alois Grüter aus Sursee, Urs Heinrich aus Sempach, Barbara Jäggi aus Luzern, Vittorio Misticoni aus Büron, Hanspeter Sidler aus Oberkirch und Richard Zürcher erzählen mit ihren Skulpturen Geschichten von Harmonie und Widerspruch, von tiefen Emotionen, Episoden aus ihrer Jugend oder aus der Schweizer Geschichte. Entstanden sind die Werke ausnahmslos durch Inspiration der sie umgebenden gestalteten Landschaft des Golfparks.

 

Als Wechselausstellung konzipiert

 

Die Idee, auf diese Weise Kunst für die Region einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, entstand bereits vor zwei Jahren vom Initianten Richard Zürcher. Mit seinem Konzept von einem Skulpturenweg erhielt Zürcher, kaum hatte er sie lanciert, positive Reaktionen und Zusagen der angefragten Künstler.

Bei der Eröffnung unterstrich der umtriebige Holzkünstler, dass das Projekt von überregionaler Wirkung sein solle. Er beabsichtigt, in einem regelmässigen Turnus immer wieder neue Objekte im Sinne einer Wechselausstellung zu präsentieren. Die weithin sichtbaren Skulpturen können erworben werden und machen so wieder Platz für ihre Nachfolger. Kurz: Dank Zürcher ist eine Plattform der besonderen Art für Kunstschaffende entstanden.

  

Langfristig angelegt

 

Das Projekt ist nachhaltig geplant und soll über einen mehrere Jahre bestehen. Momentan ist ein Viertel des Skulpturenweges umgesetzt und soll innerhalb der nächsten Jahre entsprechend erweitert werden. Bei einer Begehung des Geländes legten Lienert, Popp und Zürcher die Standorte für die Skulpturen fest. Kriterien waren, dass der Golfbetrieb ungehindert stattfinden kann, dass die Kunstwerke jenen Platz erhalten, der zu ihrer Ausgestaltung passt, und dass sie in einem weiten Kreis den Golfpark umschliessen. Dank positiver Resonanz auf Sponsoringanfragen konnte die finanzielle Tragbarkeit abgesichert werden. Die Sponsoren sind namentlich auf der Begehungstafel beim Restaurant Oase erwähnt.

Am Eröffnungstag leitete Lienert die Begehung mit interessanten Anekdoten und Zitaten aus den einzelnen Biografien der Künstler.

 

Kontaktadresse für Kunstschaffende und Sponsoren die sich an der Mitgestaltung der nächsten Etappen interessieren:

Richard Zürcher  zensch@bluewin.ch.